Unser Flitzer bekommt neuen TÜV

Es ist in den letzten Wochen einiges am Auto gewerkelt worden. Das Lattenrost für das Bett wurde nun vollständig verschraubt und mit Lasur gestrichen. Wir haben die Leitungen für 12V und 230V verlegt und die Deckenleuchten das erste Mal eingeschaltet. Die Holzverkleidung an der Decke und den Wänden wurde mit transparentem Holzlack von Clou versiegelt.

Die Küchenzeile bekam eine Halterung für die beiden Wasser-/Abwasserkanister und die erste Seitenwand zum Bettkasten. Für die Zweitbatterie gibt es nun ebenfalls einen Befestigungspunkt am Boden, damit die Batterie gesichert werden kann. Die 12V Verkabelung mit Wechselrichter, Solarregler und Ladegerät wurde aufgebaut und mit den passenden AGU-Sicherungen in der + Leitung versehen. Im Sicherungskasten wurden alle 12V Verbraucher aufgelegt und mit KFZ-Sicherungen abgesichert.

Ein Highlight der letzen Wochen war jedoch der gefürchtete Termin beim TÜV. Im Rahmen der Teilnahme an der Baltic Sea Circle 2017 konnten wir das Hamburger Autohaus Auto Wichert als großzügigen Sponsor gewinnen. Unser Flitzer wurde hier gründlich gecheckt und konnte im Anschluss ohne Mängel frischen TÜV erhalten 🙂

Nun ist es noch ein Monat bis es am 17. Juni an die Startlinie geht und wir mit dem Wagen 7500KM abspulen möchten und es ist noch einiges zu tun 😉

Wer unsere Fahrt begleiten möchte, findet unser Tagebuch auf unserer Facebook-Seite.

Wir sammeln weiterhin Spenden für die gemeinnützigen Projekte, die wir unterstützen möchten. Diese können via betterplace.org überwiesen werden (Paypal, Überweisung, etc.). Wir und die Projekte dahinter danken euch für jede Spende 🙂

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Es wird wohnlicher

Der neue Vinylboden ist zum Glück ausgehärtet und es konnte weiter gehen 🙂 Endlich nimmt nun auch der Innenraum gestallt an. Auf der Beifahrerseite entstand die Rahmenkonstruktion für die Couch/Ausziehbett. Die Liegefläche im ausgezogenem Zustand beträgt 140*200. Der Auszug ist auf der Länge nochmals geteilt, damit sich das Bett auch alleine bequem und ohne zu verkanten ausziehen lässt.

Auf der Fahrerseite befindet sich ein Schrank für die Reiseklamotten. Hinter den Vordersitzen gibt es eine Küchenzeile für den Kühlschrank und Kochutensilien. Hier stehen auch 2 Kanister mit jeweils 20 Liter Inhalt für Frisch- und Abwasser.

Inzwischen sind auch die Details wie z.B. das Rolltor mit Holz verkleidet, sodass als nächstes die fehlenden Fronten aus Multiplex gefertigt werden können. Der Anschluss des Solarpanels und die Installation der Elektrik stehen auch noch aus.

Das Rolltor am Heck war leider bisher nicht abschließbar und der Haltemechanismus war defekt, sodass das Rolltor während der Fahrt immer eine Hand breit aufging. Dafür habe ich mir ein Schloss gekauft, an dem wie beim Garagentor eine Stange zum verschließen angeschraubt wird. Damit ist das Tor abschließbar und ich verhindere gleichzeitig, dass es sich von alleine öffnen kann.

Vorsicht bei der Kleberwahl

Zuletzt haben wir uns weiter um die Montage der Wandverkleidung und den Boden gekümmert. Es sollte eigentlich ein Vinylboden der Firma Senso verlegt werden. Dieser war vom Hersteller bereits mit Kleber auf der Rückseite versehen, der jedoch den Anforderungen im Auto nicht genügte (Temperaturbereich -10 > 50°C). Die Idee war es den Boden mit Patex Classic zusätzlich voll flächig zu verkleben.

Die hohen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und Temperaturen, die auch tagsüber nur knapp an 15°C herankamen, führten leider dazu, dass der Kleber nicht fest wurde. Der Patex Kleber hat den Kleber des Vinyls gelöst und im Mix trockneten die beiden Kleber dann nicht mehr.

Uns blieb daher nichts anderes übrig, als den Boden wieder heraus zu nehmen und die Kleberreste mühsam mit einem Heißfön und Spachtel zu entfernen. Das kostete wieder einen halben Tag der kostbaren Arbeitszeit am Wochenende.

Nun ist ein anderer Vinylboden ohne selbstklebende Rückseite verklebt worden. Wir können derzeit das Ergebnis noch nicht begutachten, da die Fläche mit Gehwegplatten zum aushärten beschwert wurde. Um nach diesem Rückschlag wieder etwas Fortschritt zu sehen, haben wir damit begonnen das Gerüst für die Küchenzeile zu bauen.

 

Schleifen, sägen, schleifen…

In den letzten Wochen wurde der Innenraum endlich ein Hauch wohnlicher. Wir haben die gebrauchten Holzpaneele geschliffen, was allein einen ganzen Tag gedauert hat. Inzwischen sind die Bretter größtenteils an der Wand und es fehlen nur noch eine handvoll Bretter. Auch hier haben die Details wie die Aussparung der Dachluke und die Bretter in der Rundung zum Dach viel Zeit gekostet. Aber auch Leerrohre, die aufgrund der Radien keine Kabel durchlassen können schnell eine Stunde kosten. Wir freuen uns, wenn es bald mit dem Boden und den Möbeln losgehen kann.

 

 

Erkältungen und andere Probleme.

Die Tage werden langsam wieder länger und es sollte mal wieder richtig voran gehen. Leider kam zum Wochenende eine Erkältung dazwischen, sodass mehr als ein paar Lötarbeiten an dem Radio/Navi nicht möglich waren.

Am Wochenende zuvor habe ich mich um eine weitere Stromleitung nach vorne, sowie die Verlängerung von zwei LTE Antennen von vorne nach hinten gekümmert. Am längsten war ich jedoch beschäftigt, die Rückfahkamera (Video-Chinchbuchse) mit der gekauften Verlängerung zu verbinden. Da auch dieses Kabel durch den Fensterrahmen der Frontscheibe sollte, war einiges Gefummel notwendig, da der Platz im Rahmen eng wurde. Der Stecker musste dafür natürlich abgeschnitten werden, aber dafür hatte ich auch bereits einen neuen Stecker zum Löten gekauft.

So einfach wie ich es mir vorgestellt hatte, war es jedoch nicht und ich bekam kein stabiles Signal zustande. Ich habe dann die Buchse am Anschlusskabel der Kamera abgeschnitten und wollte die Verbindung per Quetschverbindung vornehmen. Leider stellte sich heraus, dass der Chinese bei der Kamera kein Coaxialkabel verwendet hat, sondern ein feines Kabel, welches aus 3-4 hauchdünnen Kupferdrähtchen bestand. Was ich ebenfalls nicht wusste ist, dass im Gegensatz zum TV-Antennenkabel der Mantel zusätzlich benötigt wird und nicht nur als Geflecht zur Abschirmung genutzt wird. Nach ca 1-2 Stunden fluchen kam endlich eine Verbindung zu Stande. Ich hoffe sie hält …

In der Zwischenzeit konnte ich per Kleinanzeigen einen Restbestand Vinyl kaufen, der testweise ins Auto gelegt wurde.

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Das Team Wanderbaustelle trotzt den Temperaturen

Auch wenn es so aussieht, als würde das Projekt stillstehen wurden in den letzten Wochen wieder einige Arbeiten durchgeführt. Die Fortschritte sehen auf den Bildern zwar überschaubar aus, haben uns aber zahlreiche Stunden in der Kälte gekostet ;). Inzwischen fehlen nur noch einige Puzzle Stücke der K-Flex Isolierung. An den Holmen wurden mit einer Nietmutternzange zahlreiche Muttern gesetzt, um die Latten für die Wandverkleidung zu montieren.

Als nächstes werden die Leerrohre für die 12V/220V Leitungen folgen, welche hinter der Wandverkleidung liegen sollen. Zudem werden die verbliebenen Stellen, an denen blankes Blech zu sehen ist mit K-Flex beklebt. Auf der Beifahrerseite fehlt zudem noch das Loch für die Außensteckdose. Da die Steckdose nur wenige Zentimeter neben dem Tankstutzen liegen soll, wollen wir uns vorher den Rat vom TÜV einholen, ob es hierfür Vorschriften gibt, die einen Mindestabstand zwischen Strom und Benzin vorsehen. Wenn das Loch erstmal gesägt ist, könnte es zu spät sein.

Da die Zeit zum Start der Baltic Sea Circle Rallye am 17.06. inzwischen nicht einmal mehr 5 Monate beträgt wird es für uns langsam Zeit mit dem Bau der eigentlichen Inneneinrichtung zu beginnen. Bei Arbeitstemperaturen von teils -4°C müssen nur leider einige Arbeiten wie z.B. das Verkleben der Isolation oder Sikaflex aufgeschoben werden.

Wir leben noch

Das letzte Update ist nun bereits eine Weile her. Durch den Urlaub und das kalte Wetter blieben größere Fortschritte leider aus. Bewaffnet mit einem Heizlüfter wurde dennoch an dem Boden weiter gearbeitet.

Ein Teil der Isolierung und Unterkonstruktion wurde entfernt, damit hier 4 Leerrohre Platz fanden. Hier werden später Leitungen für die Beleuchtung und Steckdosen durchgeführt. Die Bodenplatte wurde zudem mit der Unterkonstruktion verschraubt.

Im Hintergrund finden die Planungen statt, wie der Innenausbau wohl am Besten aufgebaut werden soll und es werden fleißig Teile bestellt. Ich hoffe das der Winter wieder etwas milder wird und das Projekt  an den kommenden Wochenenden wieder größere Fortschritte machen kann.

Die Bodenplatte liegt …

Auch wenn es länger kein neues Update gab, gingen die Arbeiten Stück für Stück voran. In der Zwischenzeit wurde nun die Bodenplatte aus 9mm Siebdruckplatte für den Einbau zurecht gesägt. Gerade im Bereich der Radkästen und des Tankstutzens war einiges Messen und Anpassen notwendig. Da an diesen Stellen später Möbel „stehen“ werden, musste der Ausschnitt glücklicherweise nicht millimetergenau sein.

Über eBay Kleinanzeigen bin ich günstig an einige qm Holzpaneele aus Zedernholz gekommen. Diese sollen später für die Wand- und Deckenverkleidung genutzt werden. Damit kein 80er Jahre Hobbykeller aus dem Wagen wird, werde ich das Holz noch weiß lackieren 😉

Nun steht erstmal der Jahresurlaub an, sodass die Arbeiten bis Ende des Monats ruhen müssen. Frisch erholt wird es dann mit dem Innenausbau weitergehen.

 

 

Unterkonstruktion und Isolierung für die neue Bodenplatte

Am Wochenende gab es endlich wieder sichtbare Fortschritte. Ich habe die Latten (ca. 22mm Höhe) mit Lack grundiert und zur späteren Montage der Bodenplatte mit Sika 252 auf das Bodenblech verklebt. Dabei hat sich die nächste Kartuschenpresse verabschiedet, da der Griff gebrochen ist. Bei der Verwendung von dem Zeug braucht es wirklich vernünftiges Werkzeug  😉

Am nächsten Tag folgte das anbringen der Isolierung. Ich habe dafür K-Flex in 19mm Stärke genommen. Auf die Holzlatten habe ich zusätzlich noch dünne Bahnen Schaumstoff geklebt (gibt’s als Rolle im Baumarkt), damit die Bodenplatte später nicht knarzt. Die beiden Radkästen wurden 2-fach beklebt, sodass die Fahrgeräusche hoffentlich etwas mehr gedämmt werden. Als nächstes müssen nun ein paar Erledigungen gemacht werden, bevor es am 06.11. mit der Montage der Siebdruckplatte weiter geht.

Vorbereitungen am Bodenblech für die neue Bodenplatte

Nachdem die beiden Roststellen am Bodenblech geschweißt worden sind, wurde das Bodenblech nochmals in 2 Schichten mit Brantho Korrux 3in1 Rostschutzfarbe gestrichen. Hier waren die Reste der Gummistreifen/Klebers auf dem Blech erneut sehr nervend. Für die neue Lackschickt mussten die letzten Gummi- und Klebereste vom Bodenblech mühsam mit der Bohrmaschine und einem Bürstenaufsatz „abgeschruppt“ werden. Allein diese Arbeitet kostet mich ca. 6 Stunden.

Vorteilhaft war jedoch, dass das Bodenblech somit bereits für die neue Farbe angeschliffen war. Die kleineren Roststellen im Bodenblech wurden gereinigt und mit Fertan behandelt. Die Farbe wurde mit dem Pinsel aufgetragen, nachdem die Rolle sich bei dem Blechprofil als zu umständlich herausstellte.

Nachdem die erste Lackschicht angetrocknet war, habe ich mir die Arbeit gemacht und habe alle Löcher des Feuerwehr Ausbaus mit Sika 221i abgedichtet/verklebt. Danach kam die 2. Lackschicht, die einfach über den Sika Kleber gestrichen wurde.

Bei einem so schönen Boden ist es fast zu schade, eine Bodenplatte zu verbauen … aber auch nur fast 😉 Als nächstes kommt daher die Dämmung und eine Siebdruck Bodenplatte in 9mm Stärke.